Landshut (Bay) Hbf - Bayerisch Eisenstein (DB-Grenze) (Isartalbahn, Bayerische Waldbahn)

Kursbuchstrecke 1944: 426
Kursbuchstrecke 1970: 865
Kursbuchstrecke 2014: 905, 931
Streckennummer: 5634
Streckenlänge (km): 134,59
Spurweite (mm): 1435

tra_io.png 5500 von München Hbf
abzw_riio.png 5632 nach Neuhausen (- Rottenburg/Laaber)
abzw_liio.png 5720 von Neumarkt-St. Veit
bf_ii.png 0,00 Landshut (Bay) Hbf
abzw_riiu.png 5500 nach Regensburg Hbf
bf_gi.png 6,43 Altheim (Niederbay)
abzw_laiu.png Kraftwerk Altheim (Anst)
bf_gi.png 11,40 Ahrain (Bbf)
abzw_liio.png 15,1 Niederaichbach AKW Isar/Ohu (Awanst)
abzw_riio.png Niederaichbach TNT Logistics (Awanst)
abzw_riiu.png Wörth RGW Recycling/Müllumladestation (Awanst)
bf_ii.png 17,42 Wörth (Isar)
hp_ai.png 21,0 Niederviehbach
abzw_riio.png Loiching BMW Werk 02.80 (Anst)
bf_gi.png 24,67 Loiching
abzw_riio.png 25,8 Dingolfing BMW Dynamikzentrum (Awanst)
abzw_riio.png 27,7 Dingolfing BMW Werk 02.40 (Awanst)
abzw_liio.png Dingolfing Scholz Recycling (Anst)
abzw_raiu.png Dingolfing BMW Werk 02.20 (Anst)
bf_ii.png 29,08 Dingolfing
hp_ai.png 32,6 Gottfrieding
bf_gi.png 37,81 Schwaigen (Bbf)
abzw_laio.png 5700 von Mühldorf (Oberbay) (- Rosenheim)
bf_ai.png 41,55 Pilsting
bf_ii.png 45,27 Landau (Isar)
abzw_laiu.png 5640 nach Arnstorf (Niederbay)
bf_ii.png 52,93 Wallersdorf
abzw_raiu.png nach Münchshöfen (Schmalspur)
hp_ai.png 58,27 Otzing (bis Dez. 2009)
abzw_riio.png 5830 nach Obertraubling (- Regensburg Hbf)
bf_ii.png 62,92 Plattling
abzw_liiu.png 5830 von Passau Hbf
hp_ii.png 66,57 Pankofen
abzw_liio.png 5841 nach Hengersberg (- Kalteneck) (G-Bahn)
abzw_raio.png 9582 nach Metten
bf_ii.png 72,40 Deggendorf Hbf
hp_ii.png 79,70 Grafling-Arzting
bf_ai.png 82,19 Ulrichsberg
bf_gi.png 89,52 Grafling (Bbf)
bf_ii.png 95,92 Gotteszell
abzw_rii.png 9581 nach Viechtach (- Blaibach) (G-Bahn)
bf_ii.png 102,69 Triefenried
abzw_riio.png 5820 nach Bodenmais
abzw_liio.png 5821 nach Grafenau
hp_ii.png 110,51 Regen
hp_ii.png 116,33 Bettmannsäge
bf_ii.png 120,74 Zwiesel (Bay)
hp_ii.png 125,82 Ludwigsthal (seit 2003)
hp_ai.png 126,39 Ludwigsthal (bis 2003)
bf_ii.png 134,56 Bayerisch Eisenstein
tre_itu.png 134,59 Grenze D/CZ
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Vorläufer war die privat betriebene "Krautbahn" von Fischerdorf bei Deggendorf nach Plattling. Damit war sie die erste als Sekundärbahn betriebene Strecke Süddeutschlands. Diese wurde zum Schluss von der Bayerischen Ostbahngesellschaft übernommen. Allerdings war sie für eine Fortführung nach Eisenstein aufgrund ihrer Lage nicht geeignet so das man eine andere Lösung finden musste. So hatte sie auch nur von 1866 bis 1877 Bestand. Der heutige Deggendorfer Hauptbahnhof liegt im Ortsteil Schachen das erst 1935 nach Deggendorf eingemeindet wurde. Auch der Plattlinger Bahnhof wurde 1877 gegen einen Neubau in seiner neuen Funktion als Durchgangsbahnhof ersetzt.

Geschichtlich besteht die heute mit einer einzigen Streckennummer zusammengefasste Hauptbahn also aus drei Teilen. Den Anfang machte die durch die Ostbahngesellschaft 1875 eröffnete Strecke von Plattling über Pilsting und Neumarkt-St. Veit nach Mühldorf (Oberbay). Deren Abschnitt zwischen Pilsting und Frontenhausen-Marklkofen ist aber auch schon seit 1969 Geschichte. Weiter ging es mit der Waldbahn vom Donautal bei Deggendorf in die Höhen des Bayerischen Waldes Richtung Böhmen, ebenfalls noch unter der Regie der Ostbahnen. Probleme bereitete dabei die Brücke über die Deffernik die die Inbetriebnahme zwischen Ludwigsthal bis zur Staatsgrenze auf den November 1877 verzögerte. Zur Inbetriebnahme war die Gesellschaft der Bayerischen Ostbahnen allerdings bereits aufgelöst und die Strecke der Königlich Bayerischen Staatseisenbahn übereignet.

Der Lückenschluss folgte 1880 mit dem letzten Abschnitt von Landshut nach Pilsting. Dazu musste der bis dahin nur als Kopfstation ausgelegte Landshuter Bahnhof verlegt und durch einen Durchgangsbahnhof ersetzt werden.

Bereits 1967 wurde die Hauptbahn zwischen Landshut und Plattling mit einer induktiven Zugbeeinflussung ausgestattet um das überfahren Halt zeigender Signale zu vermeiden. Zu dieser Zeit war eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h möglich. Schliesslich wurde zwischen 1975 bis 1976 elektrifiziert. Damit entfielen die aufwändigen Lokwechsel auf der Verbindung München-Landhut-Passau. Der erste elektrische Eröffnungszug fuhr am 25.05.1976. In den darauf folgenden Jahren wurde die Strecke schliesslich auf 120 km/h ertüchtigt.

Zwischen 30. März und 17.07.2015 (ursprünglich 27. Juni 2015) war die Waldbahn zwischen Plattling und Bayerisch Eisenstein wegen Sanierungsarbeiten ab Gotteszell gesperrt. Grund hierfür ist der marode Zustand von vier Brücken. Die Arbeiten fanden an der Ohetalbrücke bei Regen, der Nagerlbrücke bei Bettmannsäge, der Fällenrechenbrücke bei Zwiesel und der Deffernikbrücke bei Zwieslerwaldhaus statt. Nach der prognostizierten Nutzungsdauer bis 2027 wird gemäß DB Netz ein Neubau erforderlich.

Streckenchronik:

15.10.1875 Pilsting - Plattling (Eröffnung)
16.09.1877 Plattling - Ludwigsthal (Eröffnung)
15.11.1877 Ludwigsthal - Bayerisch Eisenstein (Eröffnung)
15.05.1880 Landshut - Pilsting (Eröffnung)
25.05.1976 Landshut - Plattling (Aufnahme elektrischer Betrieb)

Weiterführende Literatur:

  • Walther Zeitler, Eisenbahnen in Niederbayern und der Oberpfalz, Buch & Kunstverlag Oberpfalz, 2. Auflage 1997
  • Josef Dollhofer, Feuerross und Flügelrad in Ostbayern - Die Ära der Bayerischen Ostbahnen, Verlag Friedrich Pustet, 1. Auflage 2010

Pressespiegel:


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