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Kursbuchstrecke 1944: 415
Kursbuchstrecke 2014: 920
Streckennummer: 5321
Streckenlänge (km): 140,24
Spurweite (mm): 1435
tra_io.png 5501 von Ingolstadt Hbf (- München Hbf)
abzw_riio.png 5310 von Donauwörth (- Augsburg Hbf)
bf_ii.png 0,00 Treuchtlingen
abzw_liiu.png 5320 nach Nürnberg Hbf
hp_ai.png 3,96 Wettelsheim
bf_ai.png 8,03 Markt Berolzheim (PV bis 1978, GV bis 1993)
hp_ai.png 11,34 Ehlheim (bis 1978)
bf_gi.png 15,18 Windsfeld-Dittenheim (PV bis 1978, GV bis 2004, Bbf)
bk_ai.png 19,33 Aha (Bk)
abzw_riio.png 5330 von Nördlingen
bf_ii.png 23,68 Gunzenhausen
abzw_liiu.png 5330 nach Pleinfeld
hp_ii.png 29,63 Muhr am See (ab 01.03.1969, bis 1976 Altenmuhr)
bf_ai.png 29,85 Altenmuhr (bis 01.03.1969)
bf_ii.png 35,58 Triesdorf
hp_ai.png 42,19 Winterschneidbach (PV bis 1978)
bk_ai.png 45,60 Steinbach (Bk)
abzw_liio.png 5902 von Nürnberg Hbf
bf_ii.png 51,38 Ansbach
abzw_riiu.png 5902 nach Schnelldorf (- Crailsheim)
bf_gi.png 59,55 Lehrberg (PV bis 1978, Bbf)
bf_ai.png 64,17 Rosenbach (Bay) (PV bis 1978)
abzw_laio.png Oberdachstetten (Unterwerk) (Anst)
bf_ii.png 70,77 Oberdachstetten
bk_ai.png 75,28 Marktbergel (Bk)
hp_ii.png 79,85 Burgbernheim-Wildbad (bis 1978 Burgbernheim Bhf)
abzw_liio.png 5250 nach Bad Windsheim (- Neustadt/Aisch Bf)
abzw_riio.png 5251 nach Rothenburg (o.d.T.) (- Dombühl)
bf_ii.png 83,14 Steinach (b Rothenburg o.d.T.)
bf_gi.png 90,12 Ermetzhofen (Awanst, PV bis 1978)
bf_ii.png 96,25 Uffenheim
bf_gi.png 102,60 Herrnberchtheim (PV bis 1978, Bbf)
bf_ai.png 106,31 Gnötzheim (PV bis 1978)
hp_ai.png 112,0 Obernbreit (PV bis 1978)
bf_ii.png 113,49 Marktbreit
abzw_liiu.png 5207 zur Mainlände Marktbreit (H-Bahn)
abzw_liio.png 5206 zur Mainlände Ochsenfurt (H-Bahn)
bf_ii.png 118,98 Ochsenfurt
abzw_raiu.png 5204 nach Schäftersheim
hp_ii.png 123,38 Goßmannsdorf
bf_ii.png 126,25 Winterhausen
hp_ai.png 128,61 Rottenbauer (bis 1966)
hp_ai.png 132,55 Randersacker (bis 1945)
abzw_liio.png Würzburg Klöckner (Anst)
abzw_riio.png Würzburg VAG (Anst)
abzw_liio.png Würzburg Gebr. Reinhard (Anst)
bf_ii.png 133,90 Würzburg-Heidingsfeld Ost (PV seit 11.12.2022)
bf_gi.png 134,21 Würzburg-Heidingsfeld West (Bbf)
abzw_riio.png 134,99 4120 von Osterburken (- Neckarelz)
hp_ii.png 137,78 Würzburg Süd
abzw_liio.png 5910 von Fürth (Bay) Hbf (- Nürnberg Hbf)
abzw_liio.png 5209 von Rottendorf (- Bamberg) (Nordgleis)
bf_ii.png 140,24 Würzburg Hbf
abzw_liiu.png 1733 von Kassel (- Hannover) (Schnellfahrstrecke)
abzw_liiu.png 5201 nach Veitshöchheim (G-Bahn)
abzw_riiu.png 5202 nach Würzburg Neuer Hafen (H-Bahn)
tra_iu.png 5200 nach Aschaffenburg Hbf (- Hanau Hbf)

Bahnstrecke Treuchtlingen - Würzburg Hbf

Historisch betrachtet besteht die Strecke eigentlich aus drei Teilen. Der 1859 eröffnete erste Abschnitt entstand ursprünglich als Pachtbahn der Stadt Ansbach, gebaut um Anschluss an den Bahnhof Gunzenhausen der Ludwig-Süd-Nord-Bahn zu erhalten. Erst mit Fortführung der Strecke nach Würzburg wurde Ansbach 1864 zum Durchgangsbahnhof. Mit Verlängerung der Altmühlbahn von Ingolstadt über Treuchtlingen nach Gunzenhausen folgte schliesslich 1869 der Lückenschluss. Der südliche Abschnitt wird deswegen auch als "Obere Altmühlbahn" bezeichnet. Seit 1965 ist die durchgehend zweigleisige Strecke elektrifiziert.

Im Rahmen eines Pilotprojektes wurde 1978 bei insgesamt 15 Halten die Bedienung im Personenverkehr eingestellt. Die Funktion übernahmen von da an Busse. Schließlich konnte 2010 Burgbernheim-Wildbad wieder reaktiviert werden. Für Heidingsfeld Ost gab es ebenfalls Bemühungen um der Unterversorgung der südlichen Würzburger Stadtteile Abhilfe zu schaffen. Mit einem Stadtratsbeschluß wurde diesem am 26.02.2015 stattgegeben. Die Reaktivierung erfolgte am 11.12.2022.

Auch die Bedienung vieler Halte im Güterverkehr fand 1993 ein Ende. Die Bahnhöfe Windsfeld-Dittenheim, Lehrberg und Herrnberchtheim sind zwar noch aktiv, dienen aber hauptsächlich als Betriebsbahnhöfe auf der stark ausgelasteten Strecke. Trotzdem gibt es immer noch eine Reihe in Betrieb befindlicher Anschlüsse wie das Knauf Gips-Werk in Ermetzhofen oder die Hafenbahnen in Marktbreit und Ochsenfurt um nur Beispiele zu nennen.

Streckenchronik:

01.07.1859 Ansbach - Gunzenhausen (Eröffnung)
01.07.1864 Würzburg - Ansbach (Eröffnung)
02.10.1869 Gunzenhausen - Treuchtlingen (Eröffnung)
01.10.1894 Ansbach - Steinach (Inbetriebnahme zweites Gleis)
01.05.1895 Steinach - Ochsenfurt (Inbetriebnahme zweites Gleis)
19.03.1965 Treuchtlingen - Würzburg (Aufnahme elektrischer Betrieb)

Weiterführende Literatur:

  • Hans-Peter Schäfer, Die Entstehung des mainfränkischen Eisenbahn-Netzes Teil I, Böhler-Verlag, 1. Auflage 1979
  • Jörg und Rolf Frank, Eisenbahnkreuz Treuchtlingen, Bufe-Fachbuch-Verlag Egglham, 1. Auflage 1989

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Kunstbauwerke:

(Aufnahmedatum: April 2014 bis Juli 2019)